Kontakt

Pflegedienstleitung

Christian Kollhosser

Tel.: 0221 2784 14012
Fax: 0221 2784 4150
E-Mail: kollhosser@rehanova.de

Pflege

Wir verknüpfen therapeutische Ansätze mit pflegerischen Aktivitäten.

Patientinnen und Patienten mit schweren neurologischen und neurochirurgischen Erkrankungen benötigen in der Phase der Akut-Frührehabilitation häufig eine intensive medizinische Überwachung sowie eine umfassende pflegerische Versorgung. In der weiterführenden Rehabilitation rückt zunehmend das Wiedererlernen und die Förderung von Aktivitäten des täglichen Lebens in den Vordergrund.

Die Pflegeteams arbeiten eng und interdisziplinär mit den therapeutischen Berufsgruppen sowie dem ärztlichen Dienst zusammen. Ziel ist es, die Eigenaktivität der Patientinnen und Patienten gezielt zu fördern und den Weg zu größtmöglicher Selbstständigkeit zu unterstützen. Therapeutische Konzepte werden dabei konsequent in die pflegerische Versorgung integriert.

Pflege bei der RehaNova

Klar in der Haltung. Stark im Team. Offen für dich.

Pflege bei der RehaNova bedeutet, anspruchsvolle fachliche Arbeit in einem Umfeld zu leisten, das Rückhalt gibt. Wir erwarten nicht, dass neue Kolleginnen und Kollegen alles können – wir begleiten sie dabei, es zu lernen. Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger, Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger sowie Pflegekräfte mit wenig Reha-Erfahrung sind bei uns ausdrücklich willkommen.

Durch feste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, eine strukturierte Einarbeitung und eine aktive Praxisanleitung schaffen wir Sicherheit im Pflegealltag. Fehler dürfen benannt werden, Fragen sind ausdrücklich erwünscht – denn gute Pflege entsteht dort, wo Lernen möglich ist.

Die oft längere Verweildauer unserer Patientinnen und Patienten ermöglicht Pflege mit Beziehung, Kontinuität und sichtbarere Entwicklungsschritte. Das macht unsere Arbeit herausfordernd, aber auch besonders erfüllend.

In unseren Teams arbeiten Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, Erfahrungen und Lebenswegen. Vielfalt verstehen wir nicht als Herausforderung, sondern als Stärke. Was uns verbindet, ist der gemeinsame Anspruch, Pflege professionell, menschlich und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Pflege mit Perspektive

Wachsen, lernen, gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Pflege in der RehaNova bedeutet, von Anfang an Teil eines unterstützenden Teams zu sein. Gerade für junge Pflegekräfte schaffen wir ein Umfeld, in dem Fragen ausdrücklich erwünscht sind und fachliche Entwicklung aktiv begleitet wird. Strukturen, klare Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie eine wertschätzende Zusammenarbeit geben Sicherheit im Berufsalltag.

Durch gezielte Praxisanleitung, regelmäßigen Austausch im Team und kontinuierliche Fort- und Weiterbildung eröffnen wir Möglichkeiten, fachlich zu wachsen und Verantwortung zu übernehmen. Moderne, digitale Arbeitsprozesse unterstützen dabei ein effizientes und zeitgemäßes Arbeiten.

Wer Pflege nicht nur ausführen, sondern verstehen, mitgestalten und weiterentwickeln möchte, findet bei uns einen Arbeitsplatz, an dem Lernen, Teamgeist und Professionalität selbstverständlich zusammengehören.

Praxisanleitung

Fachlich stark, persönlich nah.

In der RehaNova legen wir großen Wert auf eine strukturierte, kompetente und persönliche Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen sowie auf eine professionelle Begleitung unserer Auszubildenden. Auf allen Stationen – sowohl im Rehabilitations- als auch im Krankenhausbereich – stehen qualifizierte Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter zur Verfügung, um Wissen praxisnah zu vermitteln und den Einstieg sicher zu gestalten.

Eine besondere Rolle nimmt unsere freigestellte Praxisanleiterin ein. Sie unterstützt sowohl im Krankenhaus- als auch im Rehabilitationsbereich und begleitet neue Mitarbeitende von Beginn an. Als feste Ansprechpartnerin steht sie jederzeit für fachliche und organisatorische Fragen zur Verfügung und trägt maßgeblich zu einem sicheren und wertschätzenden Arbeiten im Team bei.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Digitalisierung. Als eine der wenigen Kliniken arbeitet die RehaNova vollständig mit einer digitalen Patientenakte. Die Praxisanleiterin schult gezielt Kolleginnen und Kollegen im Umgang mit digitalen Anwendungen und unterstützt insbesondere Mitarbeitende mit geringerer Vorerfahrung beim sicheren Einstieg in das digitale Arbeiten.

Darüber hinaus ist die RehaNova Einsatzstelle für die generalistische Pflegeausbildung. Unsere freigestellte Praxisanleiterin begleitet die Auszubildenden im regelmäßigen Austausch, unterstützt sie im Stationsalltag und steht ihnen bei allen Fragen rund um die praktische Ausbildung zur Seite. Zudem repräsentiert sie die Klinik auf Berufs- und Jobmessen und trägt dazu bei, zukünftige Pflegefachkräfte für die Arbeit bei der RehaNova zu gewinnen.

Nicole van Hünnik

Freigestellte Praxisanleiterin

Nicole van Hünnik

Tel.: 0221 2784 14005
Fax: 0221 2784 4150
E-Mail: vanhuennik@rehanova.de

Mo. bis Do. von 7.00 - 15.00 Uhr

Aktivierende therapeutische Pflege (ATP)

Pflege, die Ressourcen nutzt und Entwicklung ermöglicht.

Unter aktivierender therapeutischer Pflege verstehen wir die gezielte Nutzung und Förderung der vorhandenen Ressourcen unserer Patientinnen und Patienten sowie den systematischen Abbau bestehender Einschränkungen in der Selbstständigkeit. Dabei ist es wesentlich, die Patientinnen und Patienten angemessen zu fordern und aktiv in den Pflegeprozess einzubeziehen.

Wir nehmen die individuellen Fähigkeiten unserer Patientinnen und Patienten bewusst wahr und bestärken sie darin, diese zielgerichtet einzusetzen. Jede Person erhält Unterstützung dort, wo sie erforderlich ist, und Handlungsfreiräume dort, wo sie möglich sind. Sämtliche pflegerischen Hilfestellungen erfolgen dabei mobilisierend, übend und anleitend.

Eine entscheidende Grundlage der aktivierenden Pflege ist die Motivation der zu behandelnden Person. Entsprechend dem Grundsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“ ist der Wille zur Selbstständigkeit von zentraler Bedeutung. Wir unterstützen und stärken unsere Patientinnen und Patienten in diesem Bestreben und motivieren sie, ihre Versorgung zunehmend selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu übernehmen.

Ansätze und Verfahrensweisen der ATP

Im Rahmen der ATP stehen folgende Ansätze im Vordergrund:
  • Nutzung und gezielte Förderung der verbleibenden Ressourcen der Patientinnen und Patienten
  • Systematischer Abbau bestehender Einschränkungen in der Selbstständigkeit
  • Wahrnehmung individueller Fähigkeiten sowie deren gezielte Bestärkung und Förderung
  • Bedarfsorientierte Hilfestellung dort, wo sie erforderlich ist, sowie Gewährung von Handlungsfreiräumen, wo dies möglich ist
  • Gestaltung sämtlicher pflegerischer Hilfestellungen mobilisierend, übend und anleitend
  • Förderung der Motivation der Patientinnen und Patienten zur Wiedererlangung von Selbstständigkeit
  • Ermöglichung von Bewegung sowie Förderung von Wachheit und Wahrnehmung
  • Gestaltung von Pflegesituationen in Ablauf und Struktur möglichst nah an alltagsnahen „Normalsituationen“, um frühere Handlungsmuster zu aktivieren und kinästhetisch erfahrbar zu machen
Im Rahmen der ATP werden folgende Verfahrensweisen angewandt:
  • Motorisch funktionelle Therapie nach dem Bobath-Konzept: Förderung von Bewegung, Haltung und Wahrnehmung durch alltagsorientierte, individuelle Lagerung, Mobilisation und Anleitung.
  • Basale Stimulation: Gezielte Angebote zur Förderung von Wahrnehmung, Orientierung und Kommunikation, insbesondere bei schwer beeinträchtigten Patientinnen und Patienten.
  • Facio-Orale-Trakt-Stimulation: Unterstützung der Wahrnehmung und Beweglichkeit im Gesichts-, Mund- und Rachenbereich zur Anbahnung von Schlucken, Sprechen und Nahrungsaufnahme.
  • Trachealkanülenmanagement: Fachgerechte Pflege, Handhabung und Begleitung tracheotomierter Patientinnen und Patienten mit dem Ziel der sicheren Atmung und – wenn möglich – der Entwöhnung von der Kanüle.

Verschiedene Konzepte finden Anwendung

Aktivierende therapeutische Pflege bedeutet, Patientinnen und Patienten gezielt Bewegung zu ermöglichen sowie Wachheit und Wahrnehmung zu fördern. Pflegesituationen werden in ihrem Ablauf und ihrer Gestaltung möglichst nah an alltagsnahen „Normalsituationen“ angelehnt, um ehemals gewohnte Handlungsmuster wieder in Erinnerung zu rufen und erfahrbar zu machen.

Insbesondere bei schwer betroffenen Patientinnen und Patienten nehmen Mobilisation und Positionierung eine zentrale Rolle ein und erfolgen stets unter Berücksichtigung des individuellen Allgemeinzustands. Auf diese Weise werden alle pflegerisch relevanten Prophylaxen umgesetzt und den Patientinnen und Patienten wechselnde Situationen zur Wahrnehmung und Verarbeitung angeboten.

Durch kontinuierliche Schulungen und Fortbildungen finden verschiedene pflegerische Konzepte ihre Anwendung im Pflegealltag. Hierzu zählen unter anderem das Bobath-Konzept, die basale Stimulation sowie das Trachealkanülenmanagement.

Weitere Informationen finden Sie hier: Schulungsinstitut

Pflege, die verbindet

Gemeinsam gehen wir voran.

In der RehaNova arbeiten Pflege, Therapie und ärztlicher Dienst eng und partnerschaftlich zusammen. Da viele unserer Patientinnen und Patienten über einen längeren Zeitraum bei uns in Behandlung sind, entsteht ein vertrauensvolles und wertschätzendes Miteinander – sowohl innerhalb der interdisziplinären Teams als auch im direkten Kontakt mit den Patientinnen und Patienten.

Berufsgruppen- und stationsübergreifend pflegen wir ein offenes, nahbares und kollegiales Arbeitsklima. In regelmäßigen Patientenkonferenzen stimmen wir uns gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten sowie Therapeutinnen und Therapeuten über den weiteren Behandlungsverlauf ab. Ziel ist es stets, die Behandlung individuell zu gestalten und die bestmögliche Versorgung und Genesung zu unterstützen.

Unser Wundteam

Von der Vorbeugung bis zur Heilung.

Für Patientinnen und Patienten, die während ihres Aufenthalts eine spezialisierte Wundversorgung benötigen, steht in der RehaNova ein qualifiziertes Wundteam bereit.

Bereits bei jeder stationären Aufnahme wird im Rahmen der pflegerischen Anamnese das individuelle Dekubitusrisiko erfasst – unabhängig davon, ob bereits eine Wunde besteht. Bestehende Wunden werden im pflegerischen Alltag kontinuierlich dokumentiert, beurteilt und entsprechend verbindlicher Pflege- und Dokumentationsstandards fachgerecht versorgt.

Erfordert der Wundstatus eine weiterführende fachliche Einschätzung, wird das interdisziplinäre Wundteam hinzugezogen. Dieses setzt sich aus Ärztinnen und Ärzten sowie speziell geschulten Pflegefachkräften aller Stationen zusammen. Die Wundversorgung erfolgt auf Grundlage anerkannter pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse, unter Berücksichtigung gültiger Expertenstandards (z. B. Dekubitusprophylaxe in der Pflege) sowie hausinterner Standardarbeitsanweisungen (SOPs).

Die Wundmanagerin mit entsprechender Fachweiterbildung überprüft alle Wunden im Haus regelmäßig, mindestens im zweiwöchigen Turnus. Bei akutem Versorgungsbedarf wird sie zusätzlich kurzfristig eingebunden, um eine zeitnahe, qualitätsgesicherte Wundbehandlung sicherzustellen.

Für Angehörige bedeutet dies, dass die Wundversorgung ihrer Familienmitglieder während des Aufenthalts regelmäßig überprüft, nachvollziehbar abgestimmt und nach etablierten Qualitätsstandards durchgeführt wird.

Ihre Ansprechpersonen

Christian Kollhosser

Pflegedienstleitung

Christian Kollhosser

Tel.: 0221 2784 14012
Fax: 0221 2784 4150
E-Mail: kollhosser@rehanova.de

Janka Christiansen

Stellvertretende Pflegedienstleiterin

Janka Christiansen

Tel.: 0221 2784 14066
Fax: 0221 2784 4150
E-Mail: christiansen@rehanova.de

J. Zielinksi-Müller

Stellvertretende Pflegedienstleiterin

Jessica Zielinski-Müller

Tel.: 0221 2784 14012
Fax: 0221 2784 4150
E-Mail: zielinskiJ@rehanova.de